unterricht
  • Stimmbildung und Gesangsunterricht
  • Sprechbildung und Sprechunterricht
  • Atemschulung und Entspannungsübungen

  • Stimmbildung und
  • Gesangsunterricht kommen für alle Menschen in Frage,
    die ihre Singstimme ausbilden und weiterbilden möchten.

    Ziel der Stimmausbildung und des Gesangsunterrichtes
    nach der Methode
    Schlaffhorst - Andersen ist
    die gesunde leistungsfähige persönliche Singstimme.

    Die Gesangsstimme soll modulationsfähig, den Anforderungen entsprechend belastbar, resonanzreich und schwingend sein.
    Das Singen soll als anstrengungsfrei empfunden werden.

  • Leichte Ermüdbarkeit der Gesangsstimme,
  • Druckgefühle oder sogar Schmerzen im Hals,
  • Heiserkeit beim Singen und nach dem Singen,
  • zu geringer Umfang in Höhe oder Tiefe,
  • eine zu leise, wenig brillante und wenig tragfähige Stimme,
  • mangelnde Flexibilität und geringe Modulationsfähigkeit,
  • unsaubere Intonation,
  • das Gefühl von Atemnot beim Singen,
  • zu kurze Tonhaltedauer
    sind Anzeichen für ein unzureichendes Zusammenspiel von Atmung, Stimme, Haltung und Artikulation.

    Die genannten Beschwerden verderben den Spaß am Singen,
    da sich der Sänger beim Singen nicht mehr wohlfühlt und er/sie die gestellten musikalischen Aufgaben nicht erfüllen kann.
    Im schlimmsten Fall gibt der Singende das Singen ganz auf.

    Vor Beginn des Gesangsunterrichtes / der Stimmbildung
    sollte bei Stimmproblemen allerdings abgeklärt werden,
    ob es sich eventuell um eine therapiebedürftige Stimmstörung handelt.

  • Für
  • Stimmbildung ist keine musikalische Vorbildung erforderlich.
    Es genügen die Lust am Singen und der Wunsch, die eigene Gesangsstimme zu verbessern.

    Je nach Vorkenntnis des Singenden wird er in der Stimmbildung

  • Atem- und Haltungsübungen,
  • Atem- und Stimmübungen,
  • Atem- und Artikulationsübungen
    kennenlernen.
    Er wird die Zusammenhänge zwischen Stimme, Atmung, Haltung und Artikulation erklärt bekommen und sie in der praktischen Übung selbst erfahren.

    Arbeitsthemen in der Stimmbildung sind z.B.:
  • Die physiologische dreiteilige Atmung,
  • die Mobilisierung und Kräftigung des Zwerchfells,
  • die Anbahnung oder Verstärkung der Flankenatmung,
  • eine angemessene Körper- und Kopfhaltung,
  • Arbeit am vollständigen und druckfreien Stimmlippenschluß,
  • Erschließung der Kopfresonanzen und der Brustresonanzen,
  • Kräftigung der Stimmlippenmuskulatur,
  • die Lockerheit des Kiefers und der Zunge,
  • angemessene Artikulation,
  • Schulung des musikalischen Gehörs.

  • Im
  • Gesangsunterricht werden alle diese Arbeitsinhalte weiter fortgeführt und die Fähigkeiten verfeinert.
    Zusätzlich kommt nun die musikalische Arbeit hinzu, d.h.,
    die Erarbeitung eines Musikstückes.
    Die Umsetzung des Erlernten im Rahmen des Musikwerkes
    und die Erfüllung der musikalischen Erfordernisse
    mit der eigenen Stimme treten hier stärker in den Mittelpunkt.

  • Ein gesundes tragfähiges Piano,
  • ein strahlendes anstrengungsfreies Forte,
  • das mühelose Hin-und Herwechseln zwischen beiden,
  • Flexibilität der Stimme in Bezug auf Tempi, Höhe, Lautstärke, Schwelltöne,
  • angemessene Atem- und Körperspannung beim Legato- und Staccatosingen,
  • Leistungsfähigkeit in Bezug auf Ausdauer und Kraft der Stimm-, Atem- und Körpermuskulatur für anspruchsvolle Literatur
    sind weitere Ziele des Gesangsunterrichtes.

  • Sprechbildung und
  • Sprechunterricht sind für alle Menschen geeignet,
    die ihre Sprechstimme als persönliches Ausdrucksmittel kennenlernen, ausbilden und weiterbilden möchten.

    Das Ziel ist auch hier eine gesunde, belastbare persönliche Sprechstimme.

    Die Sprechstimme soll bei allen stimmlichen und kommunikativen Anforderungen in Beruf und Privatleben anstrengungsfrei zur Verfügung stehen.

    Stimmliche Anstrengung des Sprechers während des Redens,
    ein rauher oder heiserer gedrückter Stimmklang
    vermitteln dem Gesprächspartner, daß hier etwas nicht „stimmt“.
    Der Klang der Sprechstimme bildet somit ein wichtiges Kommunikationsmittel und gibt dem Zuhören Informationen
    über die „Stimmung“ des Sprechers.

  • Schnelle Ermüdung der Sprechstimme,
  • eine zu leise / zu laute Sprechstimme,
  • Heiserkeit, Rauheit, Knarren, Härte der Sprechstimme,
  • monotone Sprechweise mit geringer Modulationsfähigkeit,
  • Druck oder sogar Schmerzen im Hals während des Sprechens,
  • übertriebene oder zu schlaffe Artikulation,
  • Atemnot oder Atembeschwerden während des Sprechens,
  • unphysiologische Atemführung und Phrasierung
    sind auch hier Anzeichen für ein unzureichendes Zusammenspiel von Atmung, Stimme, Artikulation und Haltung.

    Dies ist nicht nur für den Sprechenden anstrengend und störend, es kann auch die Kommunikation erheblich belasten.

    Vor Beginn der Sprechbildung / des Sprechunterrichtes sollte bei Beschwerden der Sprechstimme, bei Artikulationsschwierigkeiten oder Redeflußstörungen abgeklärt werden, ob es sich hierbei
    um eine therapiebedürftige Stimmstörung oder
    Sprech- / Sprachstörung handelt.

  • In der
  • Sprechbildung werden wie in der Stimmbildung

  • Atem- und Haltungsübungen,
  • Atem- und Artikulationsübungen,
  • Atem- und Stimmübungen
    angeboten.
    Der Sprechende wird die physiologischen Zusammenhänge zwischen Atmung, Artikulation, Stimme und Haltung erklärt bekommen und sie in der praktischen Übung selbst erfahren.

    Arbeitsthemen in der Sprechbildung sind z.B.:
  • Die physiologische dreiteilige Atmung,
  • eine atemangepaßte Artikulation und Phonation,
  • Förderung der Zwerchfellkraft und Zwerchfellelastizität,
  • Nutzung der Zwerchfellkraft für die Leistungsfähigkeit der Sprechstimme,
  • Erarbeitung einer korrekten leichten Artikulation,
  • Lockerheit des Kiefers und der Zunge,
  • eine angemessene Körper- und Kopfhaltung.

  • Sprechunterricht basiert auf denselben physiologischen Erkenntnissen, geht aber darüber hinaus je nach Wunsch des Sprechenden auch auf die Themen Kommunikation und
    Textgestaltung ein.

  • Das Thema
  • Kommunikation kann z.B. unter folgenden Aspekten behandelt werden:

    Die eigene Stimme und Sprechweise sind ganz wesentliche Bestandteile der Persönlichkeit und machen somit einen großen Teil der Kommunikation aus.
  • Wie wirken meine Stimme und meine Sprechweise auf mein Gegenüber?
    Wirken sie ansprechend, vital, aufgeschlossen, interessiert, engagiert, vertrauenerweckend, aufmunternd, beruhigend, zugewandt, mitfühlend, persönlich,
    oder
    signalisieren sie meine eigene schlechte „Stimmung“, vermitteln sie Streß, Anspannung, Zeitdruck, Unlust am Thema oder am Gesprächspartner, Ungeduld, Gleichgültigkeit, Unsicherheit,
    Angst, Unwohlsein etc. ?
  • Vermittele ich durch meine Stimme / meine Sprechweise tatsächlich das, was ich dem anderen mitteilen möchte?
  • Wie kann ich erreichen, daß es „stimmt“, was ich sage?

  • Durch Harmonisierung der Atem-, Stimm- und Sprechfunktionen kann tatsächlich die ganze Person (s.Methode: lateinisch per: durch/hindurch - sonare: klingen/tönen) eine positive Veränderung sowohl für sich selbst als auch für den Umgang
    mit anderen erfahren.

  • Die
  • Textgestaltung beinhaltet darüber hinaus einige eher systhematische Herangehensweisen an einen vorgegebenen Text.
  • Was will / muß ich betonen?
  • Wie kann ich betonen?

    Methodische Gestaltungsmittel sind Dynamik (Lautstärke,Tempo), Melodie und Pausen/Phrasierung, die gezielt und nicht zu gehäuft eingesetzt werden dürfen.
    Der Sprecher bietet durch seine Auswahl der Betonung dem Zuhörer seine Interpretation eines Textes an.
    Der Zuhörer darf nicht durch ein Zuviel an Informationen / Betonungen überfüttert und damit verwirrt werden.

    Ist der Sprecher ein Spieler, ein Schauspieler, dann muß seine eigene Persönlichkeit hinter der gespielten / gesprochenen Rolle zurücktreten.
    Er muß stimm- und sprechtechnisch in die Lage versetzt werden, quasi spielend in eine fremde Persönlichkeit zu schlüpfen, ohne dabei den Bezug zu seinen eigenen gesunden Atem-, Sprech-
    und Stimmfunktionen zu verlieren.


  • Atemschulung

    bietet die Möglichkeit, seine eigenen Atemvorgänge kennenzulernen, Fehlatmung abzulegen und die wohltuende Wirkung des physiologischen dreiteiligen Atemrhythmus auf die Stimme, Haltung, aber auch auf die eigene seelisch- psychische Verfassung zu erfahren.

    Dies kann über
  • Atem- und Tonisierungsübungen
  • (Entspannungsübungen) im Sitzen, Stehen oder auch Liegen geschehen.
  • Atembehandlungen werden ebenso angeboten wie
  • atemrhythmisch koordinierte Bewegungsabläufe (s.Methode:
    5 Regenerationswege), aber auch
    Kombinationen von
  • Atem- und Stimmübungen und
  • Atem- und Sprechübungen.

    Auch hier sollte beim Auftreten von Atembeschwerden vor Beginn der Atemschulung abgeklärt werden, ob es sich um eine therapiebedürftige Erkrankung handelt.




 
  home methode therapie unterricht kontakt lageplan links



Dorothea Bartels
Atem-,Sprech- und
Stimmtherapeutin
Hildburghauser Straße 62
12279 Berlin

Tel. 030-7110870

Internet:www.dorothea-bartels.de

Haftungshinweis:Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Copyright © 2003 Dorothea Bartels

home praxis dorothea bartels hildburghauser str. 62 12279 berlin-marienfelde
methode
therapie
unterricht
kontakt
lageplan
links